Die virtuelle Welt der Medien (13. August 2007)
Stefan Herre, Chef von P.I. (Link erspare ich mir hier), hat vor längerer Zeit ein Interview mit der Jungen Freiheit geführt (30/07 vom 20. Juli 2007). Dabei ist eine interessante Aussage gefallen:
“Jeder Leser eines Portals wie PI ist den mächtigen etablierten Medien ein Dorn im Auge, denn unsere Leser erkennen, daß nicht alles, was die Tagesschau berichtet oder der Spiegel schreibt, den Tatsachen entspricht. Inzwischen gilt beinahe schon: ‘Nicht Spiegel-Leser, sondern PI-Leser wissen mehr!’ Demzufolge ist auch mein Leitspruch: ‘Was auch immer die Mainstream-Medien schreiben, nimm einfach das Gegenteil an, dann bist du richtig informiert!’”
Für die Füße, wenn man selbst eine einseitige Berichterstattung pflegt.Es ist richtig, man darf sich nicht nur auf eine Nachrichtenquelle verlassen, sondern muss auch andere nutzen, besonders im internationalen Vergleich fallen immer wieder Unterschiede auf. Blogs, besonders wenn sie von direkt betroffenen stammen, eignen sich auch hervorragend.
In diesem Zusammenhang weise ich auf ein sehr interessantes Interview mit dem sozialistischen Romantiker Delegado Zero (ehemals Subcomandante Marcos), Nachrichtensprecher der EZLN (Ejércisto Zapatista De Liberación Nacional) hin. Im Grunde genommen spricht er die Wahrheit aus, wenn ich mich auch nicht immer mit der Polemik anfreunden kann. Gehört aber wahrscheinlich dazu, bei so einer Ausdrucksstärke.
Man kann nämlich hier und hier sehen, was so alles für Lügen mutmaßliche Fakten die Welt verändern.
Ein gesunder Menschenverstand mit Weitsicht hilft immer.Schade, dass es daran so vielen Menschen fehlt.

[...] noch großartig tönt, man müsse die Massenmedien hinterfragen. Ich habe erst vor kurzem über die virtuelle Welt der Medien berichtet, schönes [...]