Cyberstalking (12. October 2007)
Um ein Experiment zu wagen, habe ich mich mal bei Twitter angemeldet. Für die Unwissenden unter uns: Twitter ist ein Micro-Blogging-Dienst, in dem man sich mit Kurznachrichten, die maximal 140 Zeichen umfassen, der Welt mitteilt. Das geht auch mit dem Instant Messenger und dem Handy. Letzteres ist besonders praktisch, wenn man gerade unterwegs und die Welt wissen lassen will, dass man gerade in einem Stau steht.
Für mich ist es wie gesagt nur ein Selbstversuch: Ich bin neugierig, aber wie immer skeptisch: Ich halte mich eigentlich fern von sozialen Netzwerken, studiVZ beispielsweise habe ich nach kürzester Zeit verlassen, nur last.fm halte ich die Treue (allerdings keine Freunde in meiner Liste). MySpace, da bin ich auch, überzeugt mich aber kaum…
Was mich so skeptisch stimmt? Der Nutzen für mich persönlich ist derzeit gegen null und es gibt Leuten die Möglichkeit mich zu stalken. Auf der anderen Seite ist es eine Möglichkeit, sich der Welt mitzuteilen.
Wir werden sehen, wir werden sehen. Würde mich freuen, wenn andere mir folgen.

Die ganzen sozialen Netzwerken bauen auf der Offenheit der User. Eine frage : ”Wer will den dich schon stalken“? Wenn du Angst vor Stalkern hast, dann darfst du dich nicht im internet aufhalten. Stalking beginnt schon dabei wenn du Google benutzt. Google aktualisiert beim jedem besuch von google.de dein Cookie und du bist mit diesem Cookie 30 Jahre lang von beliebiger Person indentifizierbar. Beachte aber, dass diese Person technische Kenntnisse im Internet besitzt.
Aber Ich denke wenn sich einer gestalkt fühlen sollte, der sollte sich mit eigener Psyche auseinander setzen.
Ich habe zwar keine psychische Probleme, aber ich benutzte zurzeit diese Dienste auch nicht. Aus einem ganz einfachem Grund: Keine Zeit.
Aber für Leute die sich gerne austauschen und sich gerne präsentieren, sind diese Dienste ein sinvolle Beschäftigung um sich zu öffnen.
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Ich habe nach der Prüfung eine Idee für ein Projekt, den ich gerne mit dir zusammen machen würde.
- Stanislav
Hey Stas,
wer mich stalkt? Ich rede dabei weniger von Datenkraken wie großen Unternehmen, sondern Leuten aus meinem privaten und beruflichen Umfeld.
Mir wurde gestern ein neuer Entwickler für das Webprojekt, welches ich beruflich betreue, vorgestellt: Ich habe mal die Websuche angeworfen, direkt was über ihn gefunden (eine Website, Newsgroupeinträge), auf die ich ihn angesprochen habe. Guess what: Kombiniere meinen Namen, meinen Nick und du siehst, wo ich mich umher treibe. Sicherlich, das ist meine eigene Schuld und es gibt keinen Kommentar, zu dem ich niciht stehen würde. Egal ob dieses Blog oder auch Foreneinträge: Sie sind wohl überlegt und verraten nicht zu viel über mich.
Aber das tut nicht jeder und breitet sein privates wie berufliches Leben im Internet aus. Impressumspflicht macht die Anonymität teilweise kaputt. Sei’s drum, für mich ist es wie gesagt ein Selbstversuch, außerdem will ich über den “kurzen” Dienstweg, der sich dank Twitter anbietet, Kontakte intensivieren. Mit last.fm habe ich auch einige im Bekanntenkreis angesteckt.
Gerade weil auch meine Zeit knapp bemessen ist, sehe ich in Twitter ‘ne gute Chance. Auch mit 140 Zeichen kann man jede Menge anstellen, eh? ;)
Wegen dem Projekt: Bin gespannt wie ein Flitzebogen. Hau’ mich mal an, telefonisch, per E-Mail oder IM.